Fest am Fronleichnamsabend

300 Gäste im Park der Akademie
Zwei Männer lachen in die Kamera. Einer hält eine Bronzeplastik in der Hand. Akademiedirektor Dr. Florian Schuller (re.) überreichte dem Würzburger Generalvikar Dr. Karl Hillenbrand das Freundeszeichen der Akademie.
Akademiedirektor Dr. Florian Schuller (re.) überreichte dem Würzburger Generalvikar Dr. Karl Hillenbrand das Freundeszeichen der Akademie.

Mehr als 300 Gäste sind am 19. Juni 2014 zum Festlichen Abend an Fronleichnam in die Katholische Akademie Bayern gekommen. Die Besucher erlebten ein abwechslungsreiches Programm, das in diesem Jahr unter dem Schwerpunkt „Diözese Würzburg“ stand. Künstlerischer Höhepunkt waren die Lieder, die der Monteverdi Kammerchor Würzburg unter der Leitung von Professor Matthias Beckert sang. Unter anderem standen Hubert Parrys "There is an old belief", dann "Pater Noster" von Michael Praetorius sowie von Sergej Rachmaninov "Bogorodice Devo" auf dem Programm der jungen Sängerinnen und Sänger.

Unter dem Titel „Zeigen, was nicht zu sehen ist" zeichnete Dr. Andreas Bieringer, Liturgiewissenschaftler aus der Würzburger katholisch-theologischen Fakultät, eucharistische Spuren in der modernen Literatur nach und näherte sich so dem Fronleichnamsfest auf wissenschaftlichem Weg.

Eine sehr persönliche Laudatio von Akademiedirektor Dr. Florian Schuller ging der Verleihung des Freundeszeichen der Akademie an den Würzburger Generalvikar Prälat Dr. Karl Hillenbrand voran. Florian Schuller dankte dem seit 1996 in Würzburg wirkenden Generalvikar dafür, dass er die "Notwendigkeit einer solchen zentralen, gesamtbayerischen in München angesiedelten Institution" immer klar sah und sieht. Prälat Hillenbrand tue dies sowohl aus allgemein-intellektueller Kompetenz heraus, wie auch aus kirchlich-theologischer und nicht zuletzt spiritueller und unterstütze damit die Zielrichtung eines solchen kirchlichen Forums für den gesellschaftlichen Dialog, fuhr der Akademiedirektor fort.

Seine kurze Dankesansprache beendete Dr. Karl Hillenbrand, der von Domkapitular Clemens Bieber und Karl-Peter Büttner, dem Vorsitzenden des Würzburger Diözesanrates, begleitet wurde, mit der launigen Bemerkung, dass man in Oberbayern wohl denke, man müsse für alle Freunde danken, auch für die aus Unterfranken.

Und schließlich stellte Klaus Veeh, Referent der Diözesanstelle Mission, Entwicklung, Frieden des Bistums Würzburg, eine Reihe von Entwicklungsprojekten vor, die in Zusammenarbeit mit der Diözese Mbinga, der Partnerdiözese von Würzburg in Südwest-Tansania, vorangebracht werden. Fünf Euro des Eintrittspreises des Abends werden als Zuschuss an diese Projekte in Ostafrika gehen.

Gutes Essen und Trinken im Park, begleitet von guten Gesprächen, ließen den Fronleichnamsabend dann ausklingen. 

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