Erwachsenenbildung

Lebenslanges Lernen
Drei Menschen sitzen auf dem Podium im Caritas Pirckheimer Haus in Nürnberg und diskutieren: Werner Reuß, Chef von BR-alpha (li.), Dr. Christian Hörmann (Katholischen Akademie) und Prof. Dr. Anke Grotlüschen (Universität Hamburg).
Diskutierten auf dem Podium: Werner Reuß von BR-alpha (li.) und Prof. Dr. Anke Grotlüschen. Die Moderation hatte Dr. Christian Hörmann übernommen, Studienleiter bei der Katholischen Akademie.

Lebenslanges Lernen ist – da sind sich die Fachleute einig – eine unabdingbare Voraussetzung, will Deutschland auch in Zukunft ein hochentwickeltes Land bleiben. Konzepte und Programme werden entwickelt und propagiert. Es bleibt dabei fast immer unerwähnt, dass es seit Jahrzehnten Strukturen gibt, in denen dieses lebenslange Lernen eine Selbstverständlichkeit ist: die Erwachsenenbildung. Von der beruflichen Fortbildung über pädagogische, kulturelle und politische Angebote bis hin zu ethischen und religiösen Fragen wurde und wird ein großes Spektrum abgebildet, in dem man sich lebenslang bilden kann. Erwachsenenbildung meint also wesentlich mehr als nur ein berufsfördernes und damit den Wirtschaftsstandort unterstützendes Update; es geht um alle Dimensionen des Menschseins.

Einen Blick auf dieses weite und so wichtige Feld zu werfen, war das Ziel einer gemeinsamen Veranstaltung der Nürnberger Akademie Caritas-Pirckheimer-Haus (CPH) und der Katholischen Akademie Bayern am Freitag und Samstag, 13./14. Juli 2012, in Nürnberg im CPH. "Bildung 40+. Beiträge zu gelingendem Leben“ war der Titel der Veranstaltung, bei der am Freitag Werner Reuß, Chef von BR-alpha, dem Bildungskanal des Bayerischen Fernsehens, und Prof. Dr. Anke Grotlüschen, Professorin für Lebenslanges Lernen von der Universität Hamburg, sprachen. Die Referenten des Samstags waren Prof. Dr. Hildegard Macha, Professorin für Pädagogik von der Universität Augsburg, und der Theologe Georg Frericks, der wertvolle Hinweise aus der Milieuforschung für die Erwachsenenbildung beisteuern konnte.

Ergänzt wurden die Diskussionen durch die Reflexion über die konkrete Arbeit der katholischen Erwachsenenbildung (KEB) in der Erzdiözese Bamberg. Beiträge dazu lieferten am Freitagabend Georg Klaus, Vorsitzender der KEB im Erzbistum, deren pädagogische Leiter Franz-Josef Rother, Dr. Johannes Först, lange Jahre in Bamberg tätig,  vom Lehrstuhl für Pastoraltheologie der Universität Regensburg und der Historiker Dr. Thomas Mittmann. Im Rahmen der Tagung wurde auch Franz-Josef Rother nach vielen Jahren in der KEB Bamberg in den Ruhestand verabschiedet. 

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