Der dreieinige Gott

Herzmitte christlicher Identität
Die beiden Direktoren, Udo Hahn von der Evangelischen Akademie Tutzing (re.) und Dr. Florian Schuller von der Katholischen Akademie Bayern, stehen zusammen im Atrium des Vortragssaals und freuen sich über den guten Besuch der Veranstaltung.
Die Akademiedirektoren Udo Hahn (re.) und Dr. Florian Schuller: beide freuen sich über den guten Besuch der ökumenischen Veranstaltung.

Mehr als 100 interessierte evangelische und katholische Christen kamen zur ökumenischen Tagung „Gott, der Dreieinige. Ökumenische Perspektiven“ am 12. und 13. April 2013 ins Kardinal Wendel Haus nach München Schwabing. Bei der von der Evangelischen Akademie Tutzing und der Katholischen Akademie Bayern gemeinsam veranstalteten Tagung mit renommierten Wissenschaftlern ging es unter anderem um die biblischen Grundlagen des Glaubens an den trinitarischen Gott, um die Frage, wie der Glaube an den einen Gott in drei Personen in Liturgie und Gebet zum Ausdruck kommt und – besonders wichtig – wie Christen ihren Glauben an den dreifaltigen Gott als besondere Gabe in den interreligiösen Dialog einbringen können.

"Für uns Christen ist der Glaube an den dreifaltigen Gott eine zentrale Botschaft und gleichsam eine Herzmitte christlicher Identität", sagte Dr. Florian Schuller, Direktor der Katholischen Akademie zur Einführung in die Veranstaltung.

Mit der Tagung zum dreieinigen Gott setzen die beiden Akademien Ihre jahrzehntelange regelmäßige Zusammenarbeit fort. Bereits in den frühen 60er Jahren war es zu Kooperationen der beiden Institutionen gekommen. Und im Jahr 1975 fand eine gemeinsame Tagung in Augsburg statt, anlässlich des 1650. Jubiläums des Konzils von Nicea (325). Deren Titel lautete: „Eine bleibende Herausforderung – Der eine und dreifaltige Gott“.

In einer Folge der Reihe alpha-lógos in BR-alpha wird das Thema der ökumenischen Tagung aufgegriffen. Gesendet wird der Beitrag voraussichtlich am Sonntag, 9. Juni 2013, um 19.30 Uhr.

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