"Christus in allem den Vorrang"

Reinhard Marx zu Julius Döpfner
Kardinal Reinhard Marx am Rednerpult im Vortragssaal der Katholischen Akademie. Der Münchner Erzbischof spricht über seinen Vorgänger Kardinal Julius Döpfner.
Erklärte, worin er in Kardinal Julius Döpfner sein Vorbild sieht und was heute anders gemacht werden muss: Kardinal Reinhard Marx

1961 bis 1976 war Kardinal Julius Döpfner Erzbischof von München und Freising. Sein Nachfolger, Kardinal Reinhard Marx, der seit 2008 amtierende Erzbischof von München und Freising, reflektierte am 7. November 2013 in der Katholischen Akademie vor rund 200 Zuhörern, wie er sich in der Kontinuität zu seinem vor fast vier Jahrzehnten verstorbenen Vorgänger auf dem Stuhl des Heiligen Korbinian fühlt. Worin ist Julius Döpfner ein Vorbild, was muss - in der jetzt ganz anderen Zeit - anders gemacht werden. Kardinal Marx nutzte sein Referat zu einigen grundlegenden und wegweisenden Gedanken zur Zukunft der Kirche.

Mit der Veranstaltung unter dem Titel "Christus in allem den Vorrang" setzte die Katholische Akademie einen Schlusspunkt im Gedenkjahr zu Julius Döpfner, das anlässlich seines 100 Geburtstages Zeuge von vielen Veranstaltungen im Erzbistum war. Neben Kardinal Friedrich Wetter, von 1981 bis 2007 Erzbischof von München und Freising, waren auch zahlreiche Menschen in die Akademie gekommen, die Döpfner persönlich gut gekannt hatten. Drei von Ihnen saßen auf dem Podium und erzählten von Begegnungen mit dem Kirchen- und Privatmann Julius Döpfner: Professor Werner Buchner, ein guter Freund Döpfners und früherer Ministerialdirektor, Dr. Burkhard Döpfner, Neffe des Kardinals und heute als Pastoralreferent tätig, sowie einer der engsten theologischen Mitarbeiter des damaligen Erzbischofs, Professor Johannes Gründel, em. Professor für Moraltheologie an der LMU.   

Mehr Informationen zu diesem Thema finden Sie in der Ausgabe zur debatte 7/2013.

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