Brague vs. Schnädelbach

Streitgespräch Atheismus
Drei Männer sitzen in bequemen Sesseln auf dem Podium des Vortragssaals der Katholischen Akademie. Professor Dr. Herbert Schnädelbach, Akademiedirektror Dr. Florian Schuller als Moderator und Professor Dr. Rémi Brague (v.l.n.r.).
Lieferten sich eine interessante Diskussion: Prof. Dr. Herbert Schnädelbach (li.) und Prof. Dr. Rémi Brague (re.). Akademiedirektor Dr. Florian Schuller moderierte.

Mehr als 230 Teilnehmer waren am 26. Juni 2012 in die Katholische Akademie Bayern gekommen, um einem Streitgespräch zwischen den Philosophen Herbert Schnädelbach und Rémi Brague zu folgen. "Atheismus und die Zukunft des Glaubens" war der Titel der rund zweistündigen Abendveranstaltung. Der Berliner Philosophieprofessor Schnädelbach, Vertreter eines humanistisch orientierten Atheismus, nahm die christlichen und katholischen Positionen in der Diskussion sehr ernst, legte aber seine gegensätzlichen Einschätzungen  inhaltlich dezidiert dar. Professor Dr. Rémi Brague, Professor für mittelalterliche und arabische Philosophie an der Pariser Sorbonne und Inhaber des Münchner Guardini-Lehrstuhls, betonte aus philosophischer Sicht die Vernünftigkeit des christlichen Glaubens.

Die Teilnehmer verfolgten die Statements und die Diskussion zwischen den beiden Philosophen mit großem Interesse, und einige griffen schließlich mit eigenen Fragen und Stellungnahmen ins Gespräch ein.

 

Mehr Informationen zu diesem Thema finden Sie in der Ausgabe zur debatte 6/2012.

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