Bischof Hanke und Audi-Chef Stadler

Gespräch über Nachhaltigkeit
Drei Männer stehen zusammen und unterhalten sich eingehend: Akademiedirektor Dr. Florian Schuller (Mi.) im Gespräch mit Bischof Gregor Maria Hanke (li.) und Rupert Stadler, dem Vorstandsvorsitzenden von Audi.
Akademiedirektor Dr. Florian Schuller (Mi.) im Gespräch mit Bischof Gregor Maria Hanke (li.) und Rupert Stadler, dem Vorstandsvorsitzenden von Audi.

Der Eichstätter Bischof Gregor Maria Hanke OSB hat im Gespräch mit Audi-Chef Rupert Stadler ein Bewusstsein für Grenzen des Wachstums angemahnt. Die Diskusssion, die Akademiedirektor Dr. Florian Schuller moderierte, fand in der Reihe der Veranstaltungen zum 60-jährigen Bestehen der Katholischen Akademie im Orbansaal des Ingolstädter Canisius-Stiftes statt. Thema des Abends: Mobilität und Nachhaltigkeit. "Mobilität bringt uns an Grenzen, denn es gibt kein unbegrenztes Wachstum", sagte Bischof Hanke. Die Gesellschaft müsse Fürsorge gegenüber der Schöpfung entwickeln.

Rupert Stadler erwiderte, auch für eine Unternehmen sei Nachhaltigkeit Grundvoraussetzung für zukünftigen Erfolg. Was den Dieselskandal angeht, machte er klar, dass das nicht mehr passieren dürfe. Es wäre jedoch ein "Granatenfehler" den Dieselantrieb abzuschreiben. Diese Technik habe nämlich einen hocheffizienten Wirkungsgrad und trage daher zu einer positiven CO"-Bilanz bei.

Das vollständige Gespräch finden Sie als Audiodatei auf dem entsprechenden YouTube-Kanal der Katholischen Akademie Bayern. Nachzulesen wird es sein in einer der kommenden Ausgaben unserer Zeitschrift "zur debatte".

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