Bischof Erwin Kräutler ...

... vor 300 Zuhörern
Zwei Männer sitzen auf roten Sessel auf dem Podium: Bischof Erwin Kräutler (re.) im Gespräch mit Dr. Johannes Schießl, Studienleiter der Katholischen Akademie.
Bischof Erwin Kräutler (re.) im Gespräch mit Dr. Johannes Schießl, Studienleiter der Katholischen Akademie.

Bischof Erwin Kräutler, von Freunden und Unterstützern „Dom Erwin“ genannt, kämpft seit 50 Jahren unermüdlich für den Schutz des brasilianischen Regenwaldes und für die Kultur und das schiere Überleben der Ureinwohner am Fluss Xingu. Auch er selbst kann nicht mehr ohne Personenschutz sein Haus verlassen, hat er sich doch durch seine Gradlinigkeit mächtige Feinde gemacht. Der aus Österreich stammende katholische Bischof von Altamira war am 16. Februar 2016 zu Gast in der Katholischen Akademie Bayern und zog bei der Veranstaltung "Mein Leben für Amazonien" vor mehr als 300 Zuhörern eine Bilanz seiner Zeit als Bischof. Denn kurz vor Weihnachten hat Papst Franziskus den altersbedingten Rücktritt von Bischof Erwin Kräutler angenommen.

Kräutler, der zur Zeit auf Besuch in Deutschland und seiner Heimat Österreich ist, fand auch klare Worte zur Situation der Weltkirche und der Kirche in Brasilien. Ebenfalls sehr deutlich machte er in seinem Vortrag und nachher beim Gespräch mit den Gästen, dass er auch nach seiner Zeit als Bischof sein Engagement für die Menschen in Amazonien nicht aufgeben wird.

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