Barock und Gegenwart

Können wir etwas lernen?
Drei Menschen sitzen und diskutieren auf dem Podium. Professor Peter Hersche, Akademiedirektor Dr. Florian Schuller und Professor Peter Claus Hartmann (v.l.n.r.).
Diskussion um Lehren aus dem Barock: Professor Peter Hersche, Akademiedirektor Dr. Florian Schuller als Diskussionsleiter und Professor Peter Claus Hartmann (v.l.n.r.).

Die Frage, ob wir heute vom Barock lernen können, ob wir für die Jetztzeit Anregungen aus dem 18. Jahrhundert aufgreifen können, führte am Samstag, 2. Februar 2013, unter dem Thema "Ein Barock für heute?" Menschen in der Akademie zusammen. Der Schweizer Historiker Professor Peter Hersche, Autor des Buches "Gelassenheit und Lebensfreude. Was wir vom Barock lernen können", führte in seinem Vortrag unter anderem den Umgang mit der Zeit an. Die Menschen des Barock waren wesentlich mehr Herren ihrer Zeit, während es heute eher die Zeit ist, die die Menschen beherrscht, so ein Fazit Hersches. Ein ökonomischer Gedanke Hersches war, der Landwirtschaft wieder mehr wirtschaftliche Bedeutung zu kommen zu lassen, die ja gerade im 19. und 20. Jahrhundert sowohl faktisch, aber auch im wirtschaftspolitischen Denken von Industrie und Dienstleistungen fast vollständig in den Schatten gestellt wurde.

Professor Peter Claus Hartmann zeigte in seinem Vortrag die große Spannbreite barocker Kunst und Kultur, wie sie gerade in den katholischen Gegenden des Alten Reiches anzutreffen war und heute im Süden Deutschlands und in Österreich auch noch ist.

Mehr Informationen zu diesem Thema finden Sie in der Ausgabe zur debatte 2/2013.

Zurück