Auszeichnung für Kardinal Marx

Freundeszeichen der Akademie
Akademiedirektor Dr.  Florian Schuller steht zusammen mit dem Münchner Erzbischof, Kardinal Reinhard Marx, im Vofrtragssaal der Akademie. Der Erzbischof erhält das Freundeszeichen aus den Händen des Akademiedirektors.
Dr. Florian Schuller (li.) überreicht Kardinal Reinhard Marx das Freundeszeichen der Akademie.

Kardinal Reinhard Marx ist am heutigen Fronleichnamstag, Donnerstag, 23. Juni 2011, mit dem Freundeszeichen der Katholischen Akademie Bayern ausgezeichnet worden. Im Rahmen der Veranstaltung zum feierlichen Ausklang des Fronleichnamstages überreichte Akademiedirektor Dr. Florian Schuller die Auszeichnung an den Erzbischof von München und Freising.
Seit dem Amtsantritt am 2. Februar 2008 sei der Erzbischof Nachbar der Akademie, führte Dr. Schuller aus. Das Erzbischöfliche Palais in der Innenstadt musste renoviert werden und der Erzbischof zog in das der Akademie benachbarte Schlösschen Suresnes. „Wir sind seit drei Jahren Nachbarn, nur durch Bäume und Rasen getrennt, oder besser: dadurch miteinander verbunden“, sagte Dr. Schuller vor den rund 400 Gästen in der Akademie. Vermutlich werde man nun bald Abschied nehmen müssen, da die Renovierungsarbeiten am Palais ihrem Ende zugehen.
Unter Hinweis auf die frühere Tätigkeit des jetziges Erzbischofs und Kardinals als Akademiedirektor der „Kommende“ meinte Dr. Schuller: „Sie wissen nicht nur, wie Akademien ticken, sondern auch wie Akademiemenschen ticken“. Und genau einen solchen Bischof als Protektor brauche unsere Katholische Akademie Bayern.
Zum Schluss brachte der Akademiedirektor noch den Wunsch zum Ausdruck, dass diese geistige Verbundenheit auch über die nun rein kilometermäßig größere Distanz erhalten bleibe. „Diesen unseren Wunsch und – wie ich glaube – auch ihren möge das Freundeszeichen der Akademie symbolisieren.“

Das Freundeszeichen der Akademie – ein vom Münchner Bildhauer Max Faller gestaltetes Bronzerelief „Herrgott in der Ruh“ – wird seit 1972 verliehen. Die Auszeichnung wird an Personen vergeben, die sich durch ihren Einsatz in besonderem Maße um die Katholische Akademie in Bayern verdient gemacht haben und dadurch in einem speziellen Freundschafts- und Vertrauensverhältnis zu ihr stehen. Es ist ein Zeichen des Dankes und der hohen Wertschätzung.

Mehr Informationen zu diesem Thema finden Sie in der Ausgabe zur debatte 6/2011.

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