Alzheimer

Thema mit Brisanz
Frankreichs Generalskonsul Stéphane Visconti und die bayerische Gesundheitsstaatssekretärin Melanie Huml verfolgen nebeneinander sitzend die Vorträge.
Frankreichs Generalskonsul Stéphane Visconti und die bayerische Gesundheitsstaatssekretärin Melanie Huml bekräftigten das Engagement beider Länder zur Erforschung der Krankheit.

Bei der 2. Deutsch-Französischen Expertendiskussion haben Spezialisten beider Länder unter dem Titel „Alzheimer. Neue Erkenntnisse und Perspektiven“ vor mehr als 300 Teilnehmern den Stand der Forschung dargestellt. Bei der Veranstaltung der Akademie in Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsforum der Süddeutschen Zeitung führten sie auf hohem Niveau, aber auch für interessierte Laien verständlich, aus, was vom wissenschaftlichen Fortschritt in den kommenden Jahren erwartet werden kann. Thematisiert wurden auch die Konsequenzen der absehbaren Entwicklungen für die Betroffenen und die Gesellschaft als Ganzes. Keine Erkrankung führt so häufig zu Demenz wie die Alzheimersche Krankheit. Sie stellt eines der gefürchtetsten und schwerwiegendsten Gesundheitsprobleme in den Ländern Europas dar.

Der französische Generalkonsul in München, Stéphane Visconti, und die bayerische Gesundheitsstaatssekretärin Melanie Huml bekräftigten in Grußworten das Engagement beider Länder zur Erforschung der Krankheit. Die Regierungen Deutschlands und Frankreichs haben die medizinische wie auch sozial- und gesundheitspolitische Brisanz der Demenzproblematik erkannt. Mit hohem finanziellem Einsatz haben sie Forschungsprogramme ins Leben gerufen, die die Entwicklung wirksamer Therapien und optimaler Formen von Pflege und Versorgung voran bringen sollen.

Neben dem SZ-Gesundheitsforum beteiligten sich auch die Technischen Universität München, das Münchner Klinikum rechts der Isar, das Institut Français, die Ludwig-Maximilians-Universität sowie das Bayerisch-Französische Hochschulzentrum an der guten Zusammenarbeit bei der Ausrichtung der Veranstaltung.

Eine ausführliche Dokumentation über den Abend finden Sie in einer der kommenden Ausgaben unserer Zeitschrift "zur debatte".

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