Altschwabinger Sommerausklang

700 trotzten der Kälte
Eine Blaskapelle im Park der Akademie unter einem mächtigen weißen Schirm: Die "Münchner Oktoberfest Musikanten" musizieren. Vorne rechts steht der Leiter Wolfgang Grünbauer.
Blasmusik, die man sonst auf der Traditionswiesn hört: Die "Münchner Oktoberfest Musikanten" unter der Leitung von Wolfgang Grünbauer.

Trotz des empfindlich kalten und teilweise regnerischen Wetters kamen fast 700 Menschen am Nachmittag und am Abend des 20. September 2013 zum traditionellen "Altschwabinger Sommerausklang" in den Park der Katholischen Akademie. Mit großem Einsatz hatten vor allem die Mitarbeiter der Küche und der Hauswirtschaft das Fest trotz der unsicheren Wetterprognosen vorbereitet.

Dieses Fest für Nachbarn und Freunde der Akademie findet - jetzt schon seit Jahrzehnten - immer am Freitag vor dem Beginn des Oktoberfestes statt und gilt auch als Auftakt für die Akademieveranstaltungen des zweiten Halbjahres. Neben den gewohnten Aktivitäten für die Kinder wie Ponyreiten, Hüpfburg, Kasperltheater und diversen Bastelaktionen gab es diesmal auch für die Größeren etwas. Ein sechs Meter hoher Kletterturm zog die Wagemutigen und Schwindelfreien an, die sich - gut gesichert - nach oben wagten.

Für die Musik sorgten im Park diesmal die "Münchner Oktoberfest Musikanten" unter der Leitung von Wolfgang Grünbauer, die bereits im letzen Mai beim Aufstellen des Akademie-Maibaums für gute Stimmung gesorgt hatten. Die Kapelle ist eine derjenigen, die bei der "Traditionswiesn" auf dem Oktoberfest einen Stammplatz haben. Im Schloss Suresnes, wo Kaffee, Kuchen und Nachspeisen serviert wurden, erklang standesgemäß echt k. u. k. Kaffeehausmusik: Ernst-August Quelle (Piano) und Eric Stevens (Bass) zeigten dafür gewohnt gekonnt verantwortlich. 

Beim Auftritt der Akrobatikgruppe "Memeza" unter der Leitung von Christian Maier zeigten insgesamt rund 20 durchtrainierte Frauen und auch einige Männer  Partnerakrobatik auf höchstem Niveau. Und auch "Die Stelzer" waren gekommen und führten zwei Stücke auf: "Pulcinelli" und "Haute Couture". Wie dem Namen der Gruppe leicht zu entnehmen ist, handelte es sich bei der Aufführung der Artisten um Theater auf Stelzen.

Warmes und kaltes Essen von ausgezeichneter Qualität und zu anständigen Preisen sorgten ebenfalls wie guter Wein und süffiges Bischofshofer Fassbier dafür, dass die Kälte beim Ratschen und Musikhören als nicht so schlimm wahrgenommen wurde.

Zum Abschluss wieder die Tradition: "Der Mond ist aufgegangen" von Johann Abraham Peter Schulz mit dem berühmten Text von Matthias Claudius beendete gegen 21 Uhr das Nachbarschaftsfest, begleitet von der Hoffnung, dass es 2014 bei etwas wärmerem Wetter stattfinden kann.

Herr Peter Braun von der benachbarten katholischen Pfarrgemeinde Sankt Sylvester, hat eine Reihe schöner Fotos geschossen, die Sie sich gerne über folgenden Link anschauen können: 

https://www.dropbox.com/sh/1vsx7aj59o9cysg/qZJh945aZ3

Mehr Informationen zu diesem Thema finden Sie in der Ausgabe zur debatte 6/2013.

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