Gabrieli, Furchheim und Schütz

Verein der Freunde und Gönner
Junge Menschen schauen in die Kamera: Mitglieder des Madrigalchors feiern nach dem Konzert mit den Konzertbesuchern.
Mitglieder des Madrigalchors feiern nach dem Konzert mit den Konzertbesuchern.

Der Madrigalchor der Hochschule für Musik und Theater München und das Studio für Historische Aufführungspraxis unter der Leitung von Martin Steidler gestalteten das Adventskonzert des Vereins der Freunde und Gönner der Katholischen Akademie Bayern am 11. Dezember 2015. Die Musiker und Sänger brachten Werke von Giovanni Gabrieli (1554/57 bis 1612), Johann Wilhelm Furchheim (1635 bis 1682) und Heinrich Schütz (1585 bis 1672) zur Aufführung. Mehr als 250 Konzertbesucher waren zur traditionellen Adventsfeier des Vereins gekommen, der die Katholische Akademie seit ihrer Gründung 1957 ideell und finanziell nachhaltig unterstützt.

Als Auftakt war das Magnificat à 14 aus den Symphoniae Sacrae, liber secundus, von Giovani Gabrieli aus dem Jahr 1615 zu hören. Nach diesem genau 400 Jahre alten Stück von Gabrieli spielten Saschka Haberl und Theona Gubba-Chkheidze (Violine) sowie Johanna Soller (Cembalo) die Triosonate für zwei Violinen und Basso continuo von Johann Wilhelm Furchheim. Das Hauptwerk des Abends stammte ebenfalls aus dem Barock: Die Sängerinnen und Sänger des Madrigalchors und die Musiker des Studios für Historische Aufführungspraxis gaben die Weihnachtshistorie für Soli, Chor und Instrumente von Heinrich Schütz (SWV 435).

Nach dem festlichen Buffet und guten Gesprächen bei einem Glas Wein wandelten sich die Konzertzuhörer zu aktiven Sängern. Unterstützt von den Mitgliedern des Madrigalchors und an der Orgel begleitet von Robert Selinger sangen die musikbegeisterten Gäste selbst Adventslieder wie Wir sagen euch an, Macht hoch die Tür, oder Tauet Himmel den Gerechten und als Abschluss Nun freut euch, ihr Christen.

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