Gefahr durch Plastikmüll

Tickende Zeitbombe in den Ozeanen
Zwei Menschen sitzen auf Stühlen im Ehrensaal des Deutschen Museums und unterhalten sich. Links sitzt Prof. Dr. Gerd Liebezeit, rechts Prof. Dr. Markus Vogt.
Der Meeresforscher Prof. Dr. Gerd Liebezeit (li.) im Gespräch mit dem Sozialethiker Prof. Dr. Markus Vogt.

Von einer tickenden Zeitbombe in den Weltmeeren warnte Prof. Dr. Gerd Liebezeit, Professor am Institut für Chemie und Biologie des Meeres an der Universität Oldenburg. Bei der Veranstaltung "Plastikmüll im Meer" in der Reihe "Wissenschaft für jedermann", die die Katholische Akademie Bayern zusammen mit dem Deutschen Museum organisiert, verwies der Meeresforscher am 12. Februar 2014in erster Linie auf die unsichtbaren Gefahren. Mikroplastik, Teilchen, die kleiner als 5 Millimeter sind, können in die Nahrungskette gelangen, werden dann im Körper abgebaut und können dadurch Meeresbewohnern und am Ende auch Menschen gefährlich werden, warnte der Wissenschaftler vor rund 300 Besuchern im Ehrensaal des Deutschen Museums.

Eingeführt in das Thema hatte Prof. Dr. Markus Vogt, Professor für Christliche Sozialethik an der Universität München, der die Reihe konzeptionell betreut.

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